Spaziergang

27 07 2009

Eben habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht um ein paar Fotos zu schießen (herrliche Formulierung, oder?) und endlich was zu essen und zu trinken.

Es ging damit los, dass ich aus dem Hospiz trat, und folgendes sah. Schön, oder?

Blick aus dem österreichischen Hospiz
Blick aus dem österreichischen Hospiz

Dann bin ich erstmal aus der Altstadt rausgegangen, habe das Paulus-Haus gesucht und gefunden (in dem Morgen das Einführungsseminar stattfindet) und nach etwas Essbarem Ausschau gehalten. (Ich hab dann so ne Art Döner, aber mit etwas anderem Fleisch, und ne Dosencola gekauft. Für gut 3€.) Unterwegs habe ich folgende Bilder gemacht:

Spaziergang 1
Spaziergang 1
Spaziergang 2
Spaziergang 2
Spaziergang 3
Spaziergang 3


So langsam ging auch schon die Sonne unter (hier so meist gegen 20:00, dafür aber das ganze Jahr etwa gleich) und ich habe mich auf den Rückweg gemacht. Um wieder in die Altstadt zu kommen, musste ich durch das Damaskus-Tor, das du hier siehst:

Das Damaskus-Tor, ein Eingang zur Altstadt
Das Damaskus-Tor, ein Eingang zur Altstadt


Mittlerweile bin ich satt wieder zurück im Hospiz und freue mich auf den morgigen Tag.

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Im österreichischen Hospiz

27 07 2009

Nachdem ich heute endlich mal ausschlafen konnte nach den ganzen stressigen Vorbereitungstagen, habe ich in der WG das erste mal typisch israelisches Essen gegessen, und zwar Pita-Brot mit Hummus. Hummus ist ein Brei aus Kichererbsen, Sesam-Mus und Gewürzen, also eher herzhaft. Mir hat’s gut geschmeckt.

Danach bin ich dann mit Anna, Irina und Carolyn zum Bus gegangen. Die drei sind zum Strand gefahren und bleiben auch noch die nächste Nacht in der WG, aber ich hatte die Unterkunft im Österreichischen Hospiz schon gebucht und bin deswegen heute schon nach Jerusalem gefahren. Zum Glück konnte ich Dima aus der WG fragen, wie ich fahren muss, sonst wäre das ganz schön umständlich geworden.

Leider habe ich ihn missverstanden und bin zu weit gefahren, weshalb der Weg zur Altstadt aus viel Laufen, Suchen und Nachfragen bestand. Als ich mit einem Linienbus dann endlich angekommen war, aus dem ich intuitiv zum Glück richtig ausgestiegen bin, musste ich noch das Damaskustor finden, ohne genau zu wissen, wo es ist. Die Ahnungslosigkeit hat man mir anscheinend angesehen und ich wurde gleich von einer Gruppe von Leuten angeschnackt, wo ich denn hinwill. Als ich ihnen die Adresse auf meinem Handy gezeigt habe, wollte der Älteste meine Sachen auch schon gleich auf seinen Gepäckwagen nehmen, aber ich habe ihm erklärt, dass ich nur den Weg wissen möchte. Auf einmal, als sie einem hilflosen Touri nicht mehr viel Geld fürs Koffer-Tragen abnehmen konnte, waren alle weg und der eine hat mir nur noch gesagt, dass sie den Weg (plötzlich) nicht wissen.

Bei der nächsten Gruppe, die mich gefragt hat, wo ich hinwill habe ich dann auch eine hilfreiche Antwort bekommen und bin nun gut angekommen. In meinem Schlafsaal sind noch drei andere Deutschsprachige, wobei die jetzt alle weg sind.

Morgen check ich hier um 10:00 aus und mach mich auf den Weg zum Paulus-Haus, wo um 14:00 mein Einführungsseminar beginnt.

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