Transpiration, Todescrocs und Totes Meer
21 08 2009Am Montag waren wir, das heißt Johannes, Philip (beide aus meiner WG), Rahel (Hagoshrim-Volontärin aus Petach Tikvah) und Stefan (ein Akim-Volontär, den wir tags zuvor kennen gelernt haben) in Ein Gedi, einem Ort am Toten Meer.
Wir sind von Jerusalem aus mit dem Bus gefahren. Kurze Zeit, nachdem wir Jerusalem verlassen haben, waren wir in der Wüste, krass. Während der Fahrt, die etwa zwei Stunden dauerte, haben wir in so einer Art Oase in der Nähe von Jericho eine Pause gemacht, wo folgende Bilder entstanden sind:
Als wir dann in Ein Gedi angekommen sind, haben wir uns in der Bullen-Mittagshitze aufgemacht, durch das Wadi Arugot zu wandern. In der Wüste entspringen nämlich zwei Quellen, die dann als Flüsse ins Tal fließen, an denen man langwandert, Wadi Arugot und Wadi David. Zurück zur “Bullen-Mittagshitze”: was auch immer ich bisher erlebt habe in Sachen Schwitzen, das hat alles übertroffen. Um nicht auszutrocknen, wird von offizieller Stelle empfohlen, etwa einen Liter pro Stunde zu trinken und das ist nicht schlecht geschätzt.
Trotz dieser Widrigkeiten hat sich die Wanderung auf jeden Fall gelohnt, da es ganz oben die “Upper Pools” gibt, in denen man sich herrlich abkühlen kann:
Als uns tatsächlich sogar ein bischen kalt wurde, sind wir wieder runter gelaufen:
Vielleicht auf 20% der Wegstrecke nach unten gibt es auch noch einen “Hidden Waterfall”, den wir auch nochmal zur Abkühlung genutzt haben:
Das T-Shirt habe ich da gleich angelassen, um für den weitern Rückweg ein gutes Kühlsystem direkt am Körper zu haben.
Wie man auf den Fotos ganz klein sehen kann, bin ich mit Crocs gegangen, das sind im Prinzip Clogs aus Gummi. Sehr angenehm, wenn man ständig durch den Fluss geht. Allerdings hat dieses Schuhwerk auch seine Nachteile, nämlich haben sie praktisch kein Profil, wodurch ich in einem kleinen Moment der Unaufmerksamkeit gleich weggerutscht bin. Ärgerlich.
Die Kratzer, die ich mich dabei zugezogen habe, haben es dann leider verhindert, dass ich ins Tote Meer konnte, in dem nur die anderen vier waren:
Alles in allem, war der Tag sehr anstrengend, aber auch sehr cool, weil man viel Natur gesehen hat.
Kategorien : Ausflug, Israel
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