Zu viele Gedanken – Kurze Zusammenfassung

31 03 2010

In letzter Zeit gab es auf diesem meinem Blog eher wenige Beiträge. Das liegt wahrscheinlich daran, dass mein Leben derzeit so rastlos ist. Sobald ich von einem Ausflug zurückkomme, bin ich erledigt, und möchte meine Gedanken sammeln, ehe ich mich versehen habe, bin ich aber schon wieder woanders, und dieses Dilemma fängt wieder und wieder von vorne an.

Trotzdem hier mal eine kleine Zusammenfassung:

  • Anfang März bin ich mit 5 Mitvolontären nach Ägypten nach Dahab auf der Sinai-Halbinsel gefahren. Dort haben wir die Zeit genutzt, um Quad zu fahren, auf Pferden und Kamelen zu reiten, uns mit Schnorchel, Maske und Flossen die Korallen anzuschauen, günstig und unkoscher zu essen, …
  • Eine gute Woche später hatte ich dann schon ein Wochenendseminar in Haifa. Nachdem ich vorher zusammen mit vielen Anderen noch zum ersten Mal Paintball gespielt habe, befassten wir uns vor allem mit verschiedenen Strömungen des Judentums.
  • Direkt vom Seminar holte meine Familie (Opa, Mama, Papa & Schwester) mich schon ab. Innerhalb einer Woche konnte ich ihnen vieles vom Land zeigen und einen guten Einblick geben, wo und wie ich hier lebe. Unter anderem waren wir in Haifa, Akko, am See Genezareth, in Jerusalem, am Toten Meer, in Beer Sheva und Latrun.
  • Nach einem kurzen Tag der Erholung ging es vorgestern nach Tiberias am See Genezareth, auf einen Trip mit unseren Behinderten. Dieser kurze Urlaub war für die Behinderten, die währen des Passah-Festes nicht nach Hause zu ihren Familien fahren konnten organisiert.

Vorhin sind wir davon zurückgekommen. Und ich tippe noch schnell diesen Eintrag, damit ich nicht schon wieder unterwegs bin, wenn ich denke meine Gedanken ausreichen geordnet zu haben. Am Sonntag fahren ich nämlich schon wieder für drei Tage mit einem Behinderten zu seiner Familie.

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Interessante Begegnungen

2 03 2010

Heute bin ich mit einem neuen Patienten von uns in die Mall gefahren um etwas zu kaufen. Unterwegs habe ich mich mit unserem Fahrer unterhalten. Nachdem es auf der Hinfahrt um Fußball ging kamen wir auf dem Rückweg auf den Nahostkonflikt. Zunächst klagte er, dass gute Musiker nach Deutschland, jedoch nicht nach Israel kämen und drückte aus, dass er gerne in einem anderen Land geboren wäre. Allerdings, so meinte er, sei es nachvollziehbar, dass Israel nicht hoch angesehen ist bei internationalen Stars der Showbranche, ein kleines Land in dem es so viele Probleme gebe.

Im Laufe des Gespräches sagte er einige Dinge, die ich schon häufig gehört habe:

“Nie wird hier Frieden herrschen können. Natürlich habe ich arabische Freunde, hier, hier und auch hier (dabei zeigte er aus dem Fenster). Auf der persönlichen Ebene ist das überhaupt kein Problem, aber tiefgreifender Frieden zwischen den Völkern ist eine Illusion.”

Seiner Meinung nach sind die derzeitigen Machthaber alle viel zu ängstlich um wirklich was zu verändern. Es müsse Politiker geben, die die Araber wirklich als Menschen behandelen, nicht wie Tiere. Sonst sei es auch völlig selbstverständlich, dass sie sich wie ebensolche verhalten und in die Luft sprengen. Allerdings seien die derzeitigen Machthaber viel zu wenig an einer Lösung des Konfliktes interessiert, da dieser sich finanziell sehr positiv auswirke.

Interessiert welche Meinung er zu den USA, den UN (hier häufig als United Nonsens, also Vereinter Blödsinn, bezeichnet) und Obama hatte, fragte ich nach. Die eindeutige Antwort war:

“Obama is just a gimmick.” (Obama ist nur ein Kleinteil in dem Konflikt, das niemand wirklich braucht.)

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Später am Nachmittag, bin ich dann noch für einen unserer Muskelschwundpatienten zur Post gegangen, auf dem Weg hat mich ein Jude zu sich gerufen. Also bin ich zu ihm hingegangen und habe schon überlegt, was er von mir möchte, da es ein ganz normaler Wochentag war (Am Shabbat sprechen Juden ab und zu Goi, also Nichtjuden, an, ob sie ihnen das Licht anmachen könnten o.ä., Ausfühlicheres zum Shabbat hier).

Als ich näher kam fragte er mich, ob ich zehn Minuten Zeit hätte, mit ihm und den anderen acht zu beten. (Im Judentum braucht man zehn Männer um in der Synagoge beten zu können, sie waren nur zu neunt). Ich verstand wie er zu einem der anderen sagte: “Er braucht ja nur Amen zu sagen.” Irritiert von meinen fragenden Gesichtsausdruck fragte er mich ob ich überhaupt jüdisch sei, nachdem ich verneinte, konnte ich weitergehen. Das war auf Grund des Zeitdrucks auch ganz gut so, allerdings war ich doch ein bisschen traurig, weil bestimmt interessant geworden wäre.

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Video über meine Einrichtung

2 02 2010

Philip hat heute ein Video über das מעון נכים גילו (Maon Nachim Gilo – Behindertenheim Gilo) bei YouTube gefunden, das einen kleinen Einblick davon gibt, wo ich hier in Israel arbeite. Allerdings ist es nur auf hebräisch, aber so hört ihr auch mal, wie die Sprache klingt, mit der ich mich hier mehr oder weniger gut verständige:

Edit: In dem Video sind unter anderem die ehemalige Chef-Krankenschwester des Behindertenheims, der Verantwortliche für den Pool (in dem die Behinderten mit Hilfe schwimmen können um ihre Beweglichkeit zu fördern bzw. zu erhalten), die Haupt-Physiotherapeutin, die Frau, die für die Tiertherapie zuständig ist, und der Manager zu sehen.

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Nahostkonflikt

19 11 2009

Gestern haben die ZEITtagesschau.de und spiegel.de über das Vorhaben der israelischen Regierung berichtet, in Gilo, nahe Jerusalem, neue Wohnungen zu bauen, sowie die Kritik der USA und der UN daran beschrieben.

Gilo wurde im Zuge des 6-Tage-Krieges von 1967 von Israel erobert und wird seitdem von israelischer Seite als Vorort Jerusalems verstanden. Die internationale Staatengemeinschaft kennt diesen Status Gilos aber größtenteils nicht an und spricht von illegalem Siedlungsbau auf arabischem Boden.

Der amerikanische Präsident Barack Obama, sowie der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) Ban Ki Moon, kritisierten das Bauvorhaben stark und sehen die von ihnen angestrebte Zwei-Staaten-Lösung in Gefahr. Israelische Vertreter dagegen meinten, dass Gilo ein wichtiger Bestandteil Jerusalems sei, den man deswegen gleichwertig wie Tel Aviv oder auch Haifa behandele, wo neue Wohnungen auch nicht auf Kritik stoßen würden.

Besondere Brisanz erhält die Angelegenheit dadurch, dass ich genau in besagtem Gilo arbeite und wohne. Einerseits arbeite ich fast nur mit Arabern zusammen und habe schon mehrfach gehört, dass man hier in Gilo selbstverständlich davon ausgeht, dass diese Ortschaft im Falle einer Teilung Israels zu Palästina gehören wird. Andererseits ist Gilo so eng an Jerusalem angeschlossen (Beispielsweise in Bezug auf das Verkehrsnetz), dass man sich hier nicht so fühlt, als wohne man in einem Vorort oder sogar in einer offiziell als illegal bezeichneten jüdischen Siedlung. Außerdem wäre Gilo im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Palästina und Israel von hoher strategischer Bedeutung, da es erhöht liegt, und man von hier aus ganz Jerusalem überblicken kann, wie man beispielsweise an diesem, auf unserer Dachterasse enstandenen, Bild sehen kann:

Jerusalem bei Nacht
Jerusalem bei Nacht

Alles in allem denke ich, dass die Kompliziertheit der Lage ein bisschen deutlich geworden ist. Das Spannungsverhältnis, zwischen offiziellen Einteilungen, à la 67er-Linie und tatsächlicher Lebenswirklichkeit ist nicht so einfach aufzulösen, wie man (auch ich), das aus europäischer Sicht vielleicht so denkt. Falls es hier in der Region wirklich einmal tiefgreifenderen Frieden als zum jetzigen Zeitpunkt geben sollte, müssen meiner Meinung nach noch viele Schritte gegangen werden.

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Yom Kippur

4 10 2009

Heute vor einer Woche wurde hier in Israel der im Prinzip höchste Feiertag begangen. Und zwar: Yom Kippur. An Yom Kippur, zu Deutsch Versöhnungstag, fasten alle Juden von einem Sonnenuntergang bis zum nächsten. Normalerweise erliegt das normale Leben hier schon an einem ganz regulären Shabbat, aber Yom Kippur hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt: Alle Läden geschlossen, kein Essen im Behindertenheim, keine Autos, ein Mitvolontär wurde auf der Straße sogar angesprochen, dass er nicht rauchen dürfe.

Diesen Tag konnten wir als WG natürlich nicht ungenutzt verstreichen lassen, weswegen wir verschiedene Aktionen gestartet haben:

  1. Haben wir den Einkaufswagen, den wir noch hier stehen hatten, ausgepolstert und sind damit die Straße runtergefahren: Einer saß drin, einer stand hinten drauf und hat gelenkt. Leider ist die Lenkbarkeit der Dinger doch sehr eingeschränkt, weswegen wir das Projekt irgendwann ein bisschen enttäuscht abgebrochen haben.
  2. Haben wir abends die typische WG-Aktion für alle Volontäre im ILAN in Angriff genommen, nämlich auf den Kran hier in Jerusalem-Gilo zu klettern: Tim war müde und krank und ist deshalb zu Hause geblieben, aber David, Johannes, Philip und ich haben uns auf den Weg gemacht. Nachdem wir hilfreiche Tipps von Tim eingeholt hatten, der schon mal oben war, und die Situation am frühen Abend auch bereits in Augenschein genommen hatten, wussten wir, dass es zwei mögliche Wege gibt. Den langweiligen und den coolen. Der langweilige Weg besteht einfach daraus, dass man ganz unten am Kran über Stacheldraht klettert. Für den coolen Weg muss man hinten um das Einkaufszentrum, zu dem der Kran gehört (Übrigens: Das Upton-Center wird seit Jahren nicht fertig gebaut, damit die Betreiber keine Steuern zahlen müssen), herum gehen und unter anderem über die Dachbalken eines ebenfalls nicht vollendeten Schwimmbads klettern, was ein bisschen risky war. Die zweite Problematik bestand darin, dass es an dem späten Abend sehr neblig war, weshalb immer die Gefahr bestand von den feuchten Sprossen abzurutschen. Im Endeffekt haben David und ich es nach ganz oben geschafft, die anderen haben lieber aufgehört, um nicht runterzufallen.
  3. Ist uns noch ein Sofa über den Weg gelaufen, das uns so gemocht hat, dass es über einen Zaun gesprungen und uns bis in die WG gefolgt ist.
Ich auf dem Kran
Ich auf dem Kran
David und ich auf dem Kran
David und ich auf dem Kran
Wir mit dem Sofa im Fahrstuhl
Wir mit dem Sofa im Fahrstuhl

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Shabatt S(c)hur

11 08 2009

Am letzten Shabbat hieß es für uns als neue Volontäre in Jerusalem-Gilo (außer David-Jan): “Schnipp, schnapp, Haare ab!”

Die Vorher-/Nachherbilder seht ihr hier:

Vorher
Vorher
Nachher
Nachher


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ILAN – Home for the Handicapped

11 08 2009

Seit Sonntag ist nun das Einführungsseminar vorbei und ich bin in der Einrichtung, in der ich das nächste Jahr arbeiten werde:

In der Einrichtung leben Behinderte und man ist immer für einen Flur zuständig. Auf meinem Flur sind derzeit acht Männer, für die ich, sobald ich richtig anfange zu arbeiten, mit einem anderen Worker zusammen verantwortlich bin. Manche sind sehr selbstständig, sodass man nur die Bettwäsche oder die Batterien fürs Hörgerät wechseln muss, anderen muss man bei nahezu allem helfen, was sie tagsüber so machen, also aufwecken, Zähne putzen, Füttern, in den Rollstuhl heben, auf Toilette schieben, Duschen und anziehen. Die Arbeit, die ich fünf Mal die Woche je 8 Stunden (Früh- oder Spätschicht) verrichte, ist schon ziemlich anstrengend und nicht leicht, aber noch werden wir als Volontäre nur eingeführt und kucken den anderen Workern bei der Arbeit zu, damit wir gut reinkommen. (Zuminest David-Jan und ich auf dem vierten Flur kucken noch zu, Johannes musste gleich am ersten Tag fast alleine arbeiten) Das gute ist, dass die meisten Behinderten geistig noch relativ fit sind; die meisten können sogar besser englisch als die arabischen Worker, sodass die Kommunikation nicht schwer fällt und sie mir auch helfen, wenn ich etwas nicht genau weiß.

Wir Volontäre leben direkt bei der Einrichtung in einer WG, in der wir im Moment zu siebt sind, allerdings fliegen Anna-Sophie und Maria bald zurück nach Deutschland; ab dann sind wir eine reine Männer-WG. Ich bin mal gespannt, wie wir das hinkriegen. Zu unserer WG gehört eine schöne Dachterasse, von der wir einen wunderbaren Blick über Jerusalem haben, das bei Nacht so aussieht:

Jerusalem bei Nacht
Jerusalem bei Nacht


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Yad Vashem

30 07 2009

Am heutigen Tag haben wir uns – passend zum israelischen Trauertag – mit dem Holocaust beschäftigt.

Morgens haben wir dazu die weltweit größte Gedenkstätte Yad Vashem besucht. Dort haben wir eine Führung erhalten und wurden über weitere Hintergründe informiert, die mit einigen Geschichten angereichert waren, sodass man – trotz vielen Geschichtsunterrichts – nochmal neu an die Sache rangehen konnte und neue Perspektiven erhalten hat. Das ganze war mitunter sehr bedrückend, da man als Deutscher natürlich sehr betroffen ist, auch wenn man selbst keinen Juden getötet oder boykottiert oder anderweitig diskriminiert hat, sich aber schon in gewisser Weise verantwortlich und schuldig fühlt.

Einige Volontäre vor dem Eingang von Yad Vashem
Einige Volontäre vor dem Eingang von Yad Vashem
Führung in Yad Vashem
Führung in Yad Vashem
Blick über Jerusalem von Yad Vashem aus
Blick über Jerusalem von Yad Vashem aus
Pause in Yad Vashem
Pause in Yad Vashem

Abends hatten wir dann hier im Paulus-Haus, wo das Einführungsseminar stattfindet, Besuch von einer Holocaust-Überlebenden, die viel Leid mitgemacht hat, aber mit ihren 86 Jahren noch sehr fit ist, und ihre Geschichte weitererzählt, um Andere aufmerksam zu machen und mitzuhelfen, dass so etwas Schreckliches nicht nochmal passiert.

Themawechsel:

Nachmittags hatten wir noch etwas freie Zeit, in der wir in der Altstadt waren. Wir Juns wollten uns alles Kopfbedeckungen kaufen, und haben dann coole Strohhüte gefunden. Wir dachten den Verkäufer von 60 auf 26 Schekel runterzuhandeln, wäre ein guter Erfolg, aber da haben wir die Rechnung ohne den Araber gemacht, da wir am nächsten Laden erfahren haben, dass man die Strohhüte auch für 10 Schekel hätte bekommen können, da sie etwa 5 Schekel im Einkauf kosten, wobei sogar das wahrscheinlich noch gelogen war. Apropos Schekel, 1€ sind etwa 5,5 Schekel.

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Altstadt, Geschichte und Trauertag

29 07 2009

Heute war ein ganz schön voller Tag.

Nachdem wir gestern Abend noch in einer Kneipe waren, mussten wir heute “erst um 7:30 bei der Morgen-Andacht sein” (Zitat Ingrid, eine der beiden Seminarleiterinnen), das heißt – da wir nur zwei Duschen für zwölf Männer haben – hat der Wecker nach nicht einmal fünf Stunden um 6:30 geklingelt. Eindeutig zu früh.

Von 9:00 bis 14:00 haben wir eine Stadtführung mit einem siebzigjährigen Holländer mit spanischem Vater gemacht, der orthodoxer Jude ist. Er hat uns echt viel rum geführt und wusste unglaublich gut bescheid. So weiß ich jetzt so einiges über das armenische Viertel, dass neben dem arabischen, jüdischen und christlichen ein bischen aus dem Rahmen zu fallen scheint. Die Armenier waren das erste Volk, dass (nahezu) komplett das Christentum übernommen hat. Die Armenier an sich leben sehr zurückgezogen, völlig eingemauert und hinter Stahltühren versteckt. Das ganze geht so weit, dass sie oben an den Mauern extra Glasscherben eingesetzt haben, dass ja keiner in den Innenhof gelangen kann. Die ganzen fünf Stunden konnte man natürlich nicht aufpassen, aber man fühlt sich jetzt nicht mehr so fremd und unwissend in dieser geschichtsträchtigen Stadt.

Am Nachmittag haben wir dann einiges über die politische und demografische Situation Israels, und über Kibbuzim gelernt, um ein gewisses Grundwissen zu haben.

Ansonsten hat heute um 18:00 der Trauertag der Juden begonne, an dem sie dem zerstörten Tempel hinterhertrauern und an der Klagemauer sind. Da waren wir vorhin noch mit ein paar Leuten, haben Fotos gemacht und uns angehört, wie Juden im Kreis saßen und gemeinsam Psalmen gesungen haben.

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Spaziergang

27 07 2009

Eben habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht um ein paar Fotos zu schießen (herrliche Formulierung, oder?) und endlich was zu essen und zu trinken.

Es ging damit los, dass ich aus dem Hospiz trat, und folgendes sah. Schön, oder?

Blick aus dem österreichischen Hospiz
Blick aus dem österreichischen Hospiz

Dann bin ich erstmal aus der Altstadt rausgegangen, habe das Paulus-Haus gesucht und gefunden (in dem Morgen das Einführungsseminar stattfindet) und nach etwas Essbarem Ausschau gehalten. (Ich hab dann so ne Art Döner, aber mit etwas anderem Fleisch, und ne Dosencola gekauft. Für gut 3€.) Unterwegs habe ich folgende Bilder gemacht:

Spaziergang 1
Spaziergang 1
Spaziergang 2
Spaziergang 2
Spaziergang 3
Spaziergang 3


So langsam ging auch schon die Sonne unter (hier so meist gegen 20:00, dafür aber das ganze Jahr etwa gleich) und ich habe mich auf den Rückweg gemacht. Um wieder in die Altstadt zu kommen, musste ich durch das Damaskus-Tor, das du hier siehst:

Das Damaskus-Tor, ein Eingang zur Altstadt
Das Damaskus-Tor, ein Eingang zur Altstadt


Mittlerweile bin ich satt wieder zurück im Hospiz und freue mich auf den morgigen Tag.

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