Johannes 3,17
31 08 2009Auf meiner Reise durchs Johannes-Evangelium mit der ich Jesus tiefer verstehen möchte (http://www.lennardo-da-vinci.de/2009/08/28/zurueck-zu-jesus/), habe ich gestern Abend das dritte Kapitel gelesen.
Besonders aufgefallen ist mir Johannes 3,17. Dort steht:
„Gott sandte den Sohn nicht in die Welt, um die Menschen zu verurteilen, sondern um sie zu retten.“
Häufig denken Christen, dass sie Nicht-Christen bekehren müssten, indem sie ihnen erzählen, dass sie sündig seien und Gott bräuchten. Meiner Meinung nach entspricht dieses Muster genau dem, was Jesus nicht wollte, da auf diese Weise der Gegenüber erst einmal schlecht gemacht und verurteilt wird. Ich bin überzeugt, dass das nicht Gottes Weg ist. Viel mehr, sollten Christen in der Lage sein, das Positive an Jesus zu vermitteln ohne den Anderen in ein negatives Licht zu stellen, was sehr bedrückend auf den Gesprächspartner wirken muss. Unter Retten verstehe ich generell, dem anderen zu dienen und ihm in vielerlei Art und Weise eine zu Hilfe sein und damit positiv zu handeln anstatt negativ einzuengen.
Kategorien : Jesus
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